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Neubau Gäggersteg

der Gäggersteg heute

Der Jahrhundertsturm Lothar hatte im Jahr 1999 den Wald am Gägger fast vollständig zerstört. Im Frühjahr 2000 wurde das Gebiet als Waldreservat ausgeschieden und im Jahr 2005 ein Sturmholzweg, der Gäggersteg, eröffnet. Der Weg führt über das Sturmholz mit seinen wuchtigen Wurzeltellern und lässt den Besucher, die natürliche Wiederbewaldung im Reservat hautnah miterleben. Das Totholz bietet vielen Organismen und Tieren eine neue Lebensgrundlage und trägt zur Biodiversität bei. Mittlerweile sind die nachgewachsenen Bäume und Sträucher bereits wieder stark gewachsen. Deshalb ist der Ausblick vom Steg nicht mehr optimal und das Beobachten der Waldentwicklung ist zunehmend eingeschränkt.

Facts zum bestehenden Steg
Baujahr: 2004/05
Länge: 150m
Höhe Max.: 2m
Besucher: pro Sommersaison (ca. April bis Oktober) begehen ungefähr 13‘000 Personen den Steg, im Total (2004 – 2017) sind das ca. 180‘000 Personen.

Neubauprojekt Gäggersteg

Damit die Ziele des „alten“ Gäggersteggs – das Beobachten der Wiederbewaldung und das Geniessen der Aussicht auf die Gantrischkette – fortgeführt werden können, wird ein neuartiger Aussichtsholzsteg erstellt. Die Architektur des Aussichtsstegs wird geprägt von der regelmässigen Wiederholung des räumlich wirksamen Tragebocks mit geraden und schrägen Schenkeln. Virtuos windet sich der Steg durch die Windwurffläche bis in eine Höhe von 8 Metern über dem Boden. Die sorgfältig gestaltete Konstruktion aus lokalem Tannenholz wurde von einem Team entwickelt, das der Architekt Patrick Thurston und der Holzbauingenieur Daniel Indermühle leiten. Dank der innovativen Konstruktion übt der Holzbau im Zusammenspiel mit der einzigartigen Landschaft als wichtiges Attraktions- und Inszenierungselement für Besucher des Naturparks eine Leuchtturmfunktion aus. Mit dem „neuen“ Gäggersteg werden Umweltbildung und Naturerlebnis, aktive Erholung sowie Bewegung im Wald und lokale Produkte zu einem attraktiven Angebot kombiniert.

Facts zum neuen Steg
Länge: 258m
maximale Höhe: 8m
Baustart: 2019
Eröffnung: Frühjahr 2020

Stimmen zum Projekt

Christoph Kauz
Geschäftsführer Naturpark Gantrisch

«Wir sind überzeugt, dass dieser Neubau einen grossen Nutzen für die Region bringt. Dieses Projekt steht exemplarisch für die unternehmerische Vielfalt im Naturpark Gantrisch, die sich durch innovative und qualitativ hochwertige Ideen auszeichnet.»

Daniel Indermühle / Patrick Thurston
Holzbauingenieur/ Architekt

«Der neuartige Aussichts-Holzsteg am Gägger ist eine begehbare Skulptur. Die Richtungswechsel und unterschiedlichen Höhen lassen vielfältige Einblicke in den Wald, auf Flora und Fauna sowie auch ausschweifende Ausblicke auf die Berge zu.»

Susanne Bühlmann
Oberstufenzentrum Belp Mühlematt

«Meine Schülerinnen und Schüler sind immer begeistert über die spannenden und interessanten Führungen des Naturparks Gantrisch. So macht Lernen Spass und lässt sich ideal mit etwas Sportlichem kombinieren.»

Wen interessiert der „neue“ Gäggersteg?

Der Aussichtssteg im Waldreservat wird unterschiedliche Besuchergruppen in den Naturpark Gantrisch locken. Während das spielerische Erleben und Erforschen bei den Familien im Vordergrund steht, werden Naturschutzvereine, Firmen, Studierende (v.a. Aus- und Weiterbildung im Bereich Holzbau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Raumplanung) und Schulklassen an der Bildung für nachhaltige Entwicklung (z.B. zu Waldbäume, Wiederbewaldung, Holzarchitektur) interessiert sein. Die Besucher erwarten wir primär aus den Agglomerationen Bern, Thun und Freiburg, dank der hohen Attraktivität aber auch aus der restlichen Schweiz. Zusammen mit den umliegenden Restaurants, Unterkünften und Berghütten bietet der Naturpark Gantrisch massgeschneiderte Programme für die unterschiedlichen Besuchergruppen an. Die Kombination von Bildung und Vergnügen führt zu längeren Aufenthalten und steigert die Wertschöpfung in der Region.

Erlebnis & Bildung am Gäggersteg

Exkursionen & Führungen

Während den interaktiven Exkursionen durch ausgebildete Waldpädagogen und Förster des Naturparks erleben Schüler und Schülerinnen die Zusammenhänge des Lebensraums Wald hautnah und mit allen Sinnen. Sie werden zu eigenständigem Forschen und Entdecken animiert und können so einen Bezug zur Natur aufbauen. Auch Gruppen von Erwachsenen werden über den Wald staunen und spüren seine wohltuende Wirkung bei unvergesslichen Stunden in der Natur bei schönster Aussicht auf die Gantrischkette.

Themenweg mit Infotafeln

Entlang des Aussichtsstegs werden Themen wie Wiederbewaldung, Pflanzen, Wildtiere und Biodiversität aufgegriffen und für die Besucher erlebbar gemacht. Die Besucher erhalten interessante Erlebnisse im Waldreich mit allen Sinnen.

Angebote für Kinder

Mit seiner wechselnden Wegführung ist der Gäggersteg auch für Kinder attraktiv und das Wandern wird für die ganze Familie zum Erlebnis. Er ist so gestaltet, dass Familien, die ohne Guide unterwegs sind, eine spannende und altersgerechte Wissensvermittlung mit hohem Spassfaktor erhalten. Freude unterwegs ist sicher.

Architektur- & Holzbaukunst

Am Gäggersteg soll aufgezeigt werden, wie leistungsfähig der einheimische Baustoff Holz ist. Die einzigartige Konstruktion und Verarbeitung bieten ansässigen Holzbauunternehmen eine optimale Plattform um ihre Kompetenz zu zeigen. Bauten aus einheimischem Holz beweisen, wie innovativ Holz als Baustoff  verwendet werden kann.

Der „neue“ Gäggersteg wird ein beliebtes Ziel für Studien und Weiterbildungen zum Thema Holzbau- und Landschaftsarchitektur werden.

Sponsoring

Das Projekt „neuer Gäggersteg“ geniesst grossen Rückhalt bei Politik, Wirtschaft und in der Bevölkerung der Region und kann auf ein grosses Netz an Freiwilligen zählen.

Nur mit grosszügigen Gönnern und Sponsoren wird aus einer fantastischen Idee ein geniales Bauwerk mit nationaler Ausstrahlung im Naturpark Gantrisch. Auf der nächsten Seite sind verschiedene Möglichkeiten zur wirksamen Unterstützung des Projekts für Firmen, Privatpersonen und Familien aufgeführt.

Sie werden Teil eines grossartigen Projekt, identifizieren sich mit der Region und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der wertvollen Natur- und Kulturlandschaft.

Budget

Fundation und Umgebung

– 270’000 CHF

Holzkonstruktion

– 600’000 CHF

Reserve Bau

– 80’000 CHF

Zusatzinfrastruktur (Signalisation, Gästetreffpunkt, etc. )

– 150’000 CHF

Inhaltliche & didaktische Aufbereitung von Wissen, Werbung

– 150’000 CHF

Gesamtprojektleitung, Tourismusangebotsentwicklung und Markteinführung

– 350’000 CHF

Sponsoring Material & Dienstleistungen

+ 200’000 CHF

Allgemeine Beiträge (z.B. Stiftungen) 

+ 300’000 CHF

BAFU/ NRP/ Lotteriefonds/ Tiefbauamt

+ 800’000 CHF

Sponsoren + Gönner

+ 300’000 CHF

Wer sind wir?

Der mit dem Bundeslabel ausgezeichnete Regionale Naturpark Gantrisch (RNP Gantrisch) liegt zwischen Bern, Thun und Freiburg und reicht ins Mittelland und in den Voralpenraum hinein. Er erstreckt sich vom Schwarzsee bis zur Aare bei Belp und von der Schwarzwasserbrücke bis zur Gantrischkette. Neben einer Moorlandschaft von nationaler Bedeutung, der Sense, dem ökologisch wertvollsten Alpenfluss nördlich der Alpen und ausgedehnten Wäldern enthält der Park viele weitere landschaftliche Trümpfe. In den letzten Jahren wurden für Erlebnis- und Erholungssuchende zahlreiche neue Angebote geschaffen und die ÖV-Erschließung des Parkgebiets verbessert. Das Gebiet umfasst 22 Gemeinden mit einer Fläche von 405 km2. Die Einwohnerzahl beträgt inklusive Belp rund 43‘500 Personen. Der Parkperimeter reicht von 510 m.ü.M. bis auf 2239 m.ü.M. hinauf.

Trägerschaft

Der Förderverein Region Gantrisch FRG ist Träger des Naturpark Gantrisch und Gründungsmitglied des Vereins Gäggersteg. Die Mitgliederstruktur des Trägervereins ist eine Besonderheit. 

Der Verein Gäggersteg, bestehend aus dem Förderverein Region Gantrisch, Gemeinde Rüschegg und dem Verkehrsverein Rüschegg, wird für den Bau und den Unterhalt des neuen Gäggerstegs zuständig sein. 

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